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Axel Engels in der MV zum Konzert von Mariella Tirotto

TirottoMariella Tirotto hat den wahren Blues im Blute und mit der Blues Federation schenkte sie am Samstag beim Konzert der Bluesnote Initiative den über 150 Liebhaber feinster von Hand gemachter Musik ein Musikerlebnis der Extraklasse. Dabei konnte sie sich ganz auf die außerordentlichen Qualitäten ihrer Band Blues Federation verlassen, die als eingeschworenes Ensemble einfach bestens harmonierten.

 

 Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und einer natürlichen Bühnenpräsenz ließ sie im Hypothalamus vom ersten Song "When you get up to the city" Raum und Zeit vergessen, fühlte man sich in die Welt des wahren und erdigen Blues versetzt. In den lebendigen Arrangements, bei denen die große künstlerische Erfahrung des Pianisten und Hammondspielers Heins Greten voll zum Tragen kam, wurde jeder einzelne Song in ein charakteristisches Gewand gekleidet. Er wusste den einzigartige und von keinem anderen Instrument nachzumachenden Klang seiner Hammond-Orgel exquisit einzusetzen, seine Improvisationen bereicherten dabei jeden Song und eine exquisite Klangfarbe und harmonierten perfekt mit der warm timbrierten Stimme der Sängerin Mariella Tirotto. Er gab den Songs filigrane Begleitmuster, auf denen sich die Stimme der Sängerin dann mit all ihrer Strahlkraft entfalten konnte. Für den erdigen Grund sorgte der Bassist Arno Hagemans, der mit seinem virtuosen Spiel markante Akzente setzte. Wenn dann noch der Gitarrist Loek van der Knaap in bester Jimi Hendrix-Manier zum Blues-Reigen aufspielte und sich im Dialog mit Heins Greten wahre Improvisations-Wettkämpfe lieferte, war das Bluesvergnügen des Publikums einfach grandios. Solch eine direkte und nach vorne spielende Band erlebt man nur selten, sie bereichert mit ihrem intensiven und authentischen Blues wahrlich auch von den Niederlanden aus die internationale Szene. Man litt gemeinsam mit Mariella Tirotto beim "Wintertime Blues", genoss mit ihr den auf Wunsch von Robert Grave extra ins Programm genommenen "Black Coffee" und schlenderte ganz entspannt zum "House on the hill". Mariella Tirotto konnte mit ihrer großen Natürlichkeit und Ungezwungenheit ein ganz enges Band zum begeisterten Publikum knüpfen. Sie zeigte sich als eine wahre Blues-Lady, die aber auch bei Funk und Jazz zu Hause ist. Diese Mischung machte wohl den besonderen Reiz der Musik von Mariella Tirotto und der "Blues Federation" aus, verschwanden bei "You don't care" und "Window of my eyes" jegliche stilistischen Grenzen. Ob bei gefühlvollen Balladen oder spritzigem Funk, dieser Abend bot für jeden Geschmack einfach beste Unterhaltung. Auch für Robert Grave als Vertreter der Bluesinitiative wird dieser Abend noch lange im Gedächtnis bleiben. Nachdem Mariella Tirotto und die "Blues Federation" schon nach tosendem Applaus drei Zugaben gespielt hatten, wurde er von der Sängerin auf die Bühne geholt und durfte bei "Wang dang doodle" der niederländischen Band "Livin Blues" sogar textsicher mitsingen.

Axel Engels

 

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